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Regeln

Regeln erarbeiten für ein gelingendes Miteinander – der Klassenvertrag

Viele Kinder und Jugendliche wachsen immer mehr ohne verbindliche und allgemein gültige Werte und Normen auf.

Sie sind es kaum noch gewohnt, sich an sozialen Regeln zu orientieren und sich entsprechend zu verhalten bzw. akzepieren diese nicht mehr.

 

In dieser Einheit lernen sie, dass Regeln für ein gelingendes Miteinander wichtig sind, dass eine Gemeinschaft ohne Regeln gar nicht funktionieren kann und dass auch sie selbst von gültigen, verlässlichen Regeln profitieren.

Die Schüler erhalten die Aufgabe für die Klasse oder für ihre jeweilige Gruppe, einige Verhaltensmaxime aufzustellen mit dem Ziel einer vertrauensvollen und fruchtbaren Zusammenarbeit. Es werden gemeinsame Verhaltensregeln für die Klasse erarbeitet und vereinbart. Die Regeln selbst werden auf großen Plakaten festgehalten und so visualisiert, dass sie sofort ins Auge springen. Auf diese Weise werden die Schüler nicht nur ständig an die vereinbarten Regeln erinnert, sondern sie bekommen auch eine konkrete Handhabe, um bei etwaiger Regelverstößen einzelner Gruppenmitglieder berechtigterweise intervenieren zu können. Ansonsten besteht die Gefahr, dass sie als Kritiker nicht akzeptiert werden, da es weder innerhalb der Gruppe noch innerhalb der Klasse einen Konsens darüber gibt, welche Arbeits- und Verhaltensweisen nun eigentlich Standard und somit erwünscht sind.

 

Diese Vorbereitung und Ausformulierung eines Verhaltenskatalogs trägt dazu bei, dass die Schüler zum einen ihr Regelbewußtsein vertiefen und zum anderen ihre Bereitschaft und Fähigkeit stärken, den selbst gesetzten Normen zu folgen und deren Einhaltung in der Gruppe zu überwachen und immer wieder anzumahnen.

 

In dieser Einheit lernen Schüler:

  • Die Wichtigkeit von Regeln
  • Sich auf Verhaltensregeln einigen
  • Aufstellen von Klassenregeln – Bausteine für eine gute Klassengemeinschaft
  • Erstellen eines Klassenvertrages
  • Regeln zu akzeptieren und einzuhalten